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Initiative zur Rettung historischer Bauten

 

Wir neh­men es meist gleich­gül­tig hin: Jeden Tag wer­den in unse­rem Land his­to­ri­sche Bau­ten abge­ris­sen. Orts­bild­prä­gen­de Häu­ser, schö­ne Höfe, angeb­lich nutz­lo­se Neben­ge­bäu­de, Brü­cken und sogar Denk­ma­le ver­schwin­den jeden Tag. Weh­ren wir uns dagegen!

Die Initia­ti­ve zur Ret­tung his­to­ri­scher Bau­ten, kurz IRHB, möch­te Men­schen zum Schutz alter Bau­ten zusam­men brin­gen — ver­net­zen, wie man heu­te sagt. Dazu wur­de die­se Platt­form geschaf­fen. Um dabei zu sein, müs­sen Sie nicht viel tun: Abon­nie­ren Sie unse­ren News­let­ter. Dar­über haben wir die Gele­gen­heit, Sie über bedroh­te Bau­ten, aktu­el­le Aktio­nen zur Ret­tung und über unse­re Arbeit zu informieren.

Ihr Team der IRHB

Was die IRHB gerade macht

Juister Bahnhof: illegale Umbaumassnahmen

1.5.2021 — kei­ne Geneh­mi­gung für errich­te­te Mau­er: Juist, his­to­ri­scher Bahnhof

Schlechte Nachrichten

7.10.2020 — Das Haus in Frank­furt-Nie­der­rad wur­de abgerissen.

Die Stellwerksseiten sind online

11.8.2020 — Die Arbeit am Stell­werks­pro­jekt kommt vor­an: Ers­te Ein­trä­ge sind online.

Petition entdeckt!

8.8.2020 — Peti­ti­on bei IRHB auf­ge­nom­men: Ret­tet das Café See­ter­ras­sen in Ham­burg!
9.7.2020 — Die IRHB unter­stützt Akti­on für den Erhalt des Hau­ses Kels­ter­ba­cher Stras­se 28 in Frankfurt.
2.6.2020 — Das Wett­brett-Pro­jekt der IRHB wird nicht vom Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge unter­stützt. Die För­de­rung ähn­li­cher Pro­jek­te (wie das zum hes­si­schen Kratz­putz) wur­de als „Aus­nah­me“ bezeichnet.
19.5.2020: Ers­te Schrit­te zum The­ma Part­ner­schaf­ten wer­den konzipiert.
13.5.2020 — Mehr als 30 Stell­wer­ke wur­den gemel­det! Wir pla­nen einen eige­nen Bereich für das Thema.
13.2.2020 — Die Web­site der IRHB geht online.

 

Neuigkeiten

Bacharach: historisches Gerbhaus

Bacharach, Blücherstrasse 23

Bacharach, Gerbhaus

Die klei­ne Stadt liegt pit­to­resk im UNESCO Welt­erbe Mit­tel­rhein — eigent­lich eine hei­le Welt, soll­te man den­ken. Doch das Gerb­haus in der Blü­cher­stras­se, ein Denk­mal aus dem spä­ten 18. Jahr­hun­dert, ist dem Ver­fall preis­ge­ge­ben. Nie­mand setz­te sich bis­her für das Gebäu­de ein — doch ändert sich gerade.

Ein­trag anschauen 

Hans-Lothar Huhn, Bachrach

Der Förderverein in Bacharach: bürgerliches Engagement

Es sind gute Augen­bli­cke in der Arbeit der IRHB wenn wir auf Men­schen tref­fen, die etwas bewe­gen wol­len. In Bacha­rach ist das der Fall: Der neu gegrün­de­te För­der­ver­ein Malerwinkel/Holzmarkt Bacha­rach setzt sich für die Ret­tung des orts­bild­prä­gen­den Gerb­hau­ses in der Blü­cher­stras­se 23 ein.

Mehr zum Förderverein 

Bacharach: Was bisher geschah


Bacharach: bedrohtes Denkmal!

15.4.2021 — bei IRHB auf­ge­nom­men: Bacha­rach, Gerbhaus

Landeskonservatorin angeschrieben

5.5.2021 — IRHB weist rhein­land-pfäl­zi­sche Lan­des­kon­ser­va­to­rin auf den Zustand des Gerb­hau­ses hin

Antwort der Landeskonservatorin

7.5.2021 — unser Schrei­ben vom 5.5. wur­de laut Aus­kunft der Lan­des­kon­ser­va­to­rin „an die zustän­di­ge Denk­mal­schutz­be­hör­de weitergeleitet“

Artikel des Fördervereins

10.5.2021 — der För­der­ver­ein ver­öf­fent­licht einen Arti­kel: Lesen Sie Neu­es aus Bacharach

Förderverein initiiert Gesprächstermin

Ter­min am 21.5.2021 — Stadt und Sanie­rungs­be­auf­trag­te haben zuge­sagt, Land­rä­tin und Denk­mal­be­hör­de sind angefragt

Juist: historischer Bahnhof

Juister Bahnhof: illegale Umbauarbeiten

Der historische Juister Bahnhof — neue Gefährdung

Im August 2019 waren die Abriss­plä­ne der Fri­sia AG vom Tisch. Wer nun gedacht hät­te, dass die­se erfreu­li­che Wen­dung ein Umden­ken des Unter­neh­mens zur Fol­ge gehabt hät­te, sah sich im März 2021 bit­ter getäuscht: Im Aus­sen­be­reich des Bahn­hofs wur­den rabia­te Ver­än­de­run­gen vor­ge­nom­men, die nicht nur die Bau­sub­stanz schädigten.

Ein­trag anschauen 

 

Juister Bahnhof: illegale Umbauarbeiten

Lesen sie alle Details auf unserer Spezial-Website

Bereits zu Zei­ten der Peti­ti­on gegen die Abriss­plä­ne der Fri­sia AG hat­ten wir eine eige­ne Web­site für die­ses IRHB-Pro­jekt erstellt. Im April 2021 wur­de die­se Platt­form wie­der brand­ak­tu­ell, denn die Fri­sia begann nun, die his­to­ri­sche Bau­sub­stanz — und somit das Orts­bild Juists — ohne Geneh­mi­gung zu verschandeln.

zur Website 

Gastbeitrag: Stadtbild Deutschland

Abriss derPfarrkirche St. Lambertus in Immerath

Denkmalschutz meets Umweltschutz

Gast­bei­trag von Jan-Patrick Wis­mar, (Stadt­bild Deutsch­land e. V., Regio­nal­ver­band Mittelhessen):

Immer wie­der fin­den wir noch Bil­der von nicht mehr exis­ten­ten Gebäu­den, wel­che in Tei­len fast 1000 Jah­re alt waren. Sie hat­ten Krie­ge, Gebiets­ver­lus­te, Armut und Wan­del über­lebt. All die­se Gebäu­de wur­den in den letz­ten Jah­ren abge­ris­sen. Wofür? Für die Braunkohle.

Bild­nach­weis: sie­he Artikel

Arti­kel lesen 

Verschwunden: wegen Braunkohle

Abriss der Pfarrkirche St. Lambertus in Immerath (Foto: Johan Bakker, Bildnachweis im Artikel)

Immerath, Pfarrkirche St. Lambertus

Ein Anblick, den es nicht mehr gibt: Wir haben das Bau­werk bei der IRHB auf­ge­nom­men, denn die­se Erin­ne­rung ist ein Mahnmal.

Die in der Nach­kriegs­zeit weit­ver­brei­te­te Lust, sol­che his­to­ri­schen Bau­wer­ke abzu­reis­sen, wur­de häu­fig doku­men­tiert. Man soll­te den­ken, dass dar­aus etwas gelernt wur­de. Die Fäl­le auf irhb​.de zei­gen, dass das häu­fig nicht der Fall ist.

Bild­nach­weis: sie­he Eintrag

Ein­trag anschauen 

Wir unterstützen Sie!

Unsere Hilfe für Sie

Bei Ihnen in der Umge­bung wird gera­de ein schö­nes altes Gebäu­de abge­ris­sen? Oder man plant so etwas in Ihrer Stadt oder Gemein­de? Sie fin­den aber, dass man die­se alten Gebäu­de erhal­ten und nut­zen soll­te? Sie möch­ten ger­ne etwas gegen die­sen geplan­ten Abriss unter­neh­men — wis­sen aber nicht so genau, wie? Dann sind Sie hier richtig.

Die IRHB bie­tet Ihnen Hil­fe an. Was genau kann man tun: eine Flug­blatt­ak­ti­on in der Nach­bar­schaft, eine Ein­ga­be an die Eigen­tü­me­rin, eine Peti­ti­on? Wie macht man Öffent­lich­keits­ar­beit in so einer Angelegenheit?

Wir haben bereits mehe­re Pro­jek­te durch­ge­führt und möch­ten unse­re Erfah­run­gen mit Ihnen tei­len. Wir machen das ehren­amt­lich und kostenlos.

Wie funktioniert das?

Wenn Sie ein bedroh­tes Gebäu­de schüt­zen wol­len, dann kon­tak­tie­ren Sie uns ein­fach. Wir tele­fo­nie­ren dann mit Ihnen und machen uns zuerst ein­mal ein Bild Ihres Anliegens.

Und was, wennn Sie zwar kei­nen aktu­el­len Fall vor Ihrer Haus­tü­re haben, bei dem ein altes Gebäu­de bedroht ist, aber ande­ren hel­fen wol­len — bei­spiels­wei­se durch die Unter­zeich­nung einer Peti­ti­on? Dann wer­den Sie Teil der IRHB-Gemein­schaft: Tra­gen Sie sich in den News­let­ter ein und blei­ben Sie auf dem Lau­fen­den. So kön­nen Sie dann bei­spiels­wei­se auch von Peti­tio­nen erfah­ren, die jemand irgend­wo in der Repu­blik gestar­tet hat und sich über Ihre Unter­schrift freu­en wird!

Schliess­lich sind sie unwie­der­bring­lich, unse­re Alt­bau­ten. Und wir wol­len doch nicht, dass es so läuft wie bei die­sem Bei­spiel im hes­si­schen Lichen­roth, bei dem ein Denk­mal in ein Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt ver­wan­delt wurde:

ein verlorenes Denkmal — Opfer von Spekulation

Werden Sie Teil der IRHB-Gemeinschaft!

Ver­net­zung ist kein modi­sches Schlag­wort — wenn man es rich­tig macht. Wir bie­ten dafür einen News­let­ter an, der Sie über die Belan­ge der IRHB infor­miert. Tra­gen Sie sich jetzt ein. Kei­ne Wer­bung, kein Spam — nur zum The­ma. Versprochen.

Abonnieren Sie den IRHB-Newsletter!
Wir weisen auf gefährdete Bauten, Petitionen und andere Aktionen hin.

Was ist eigentlich geworden aus …

… dem historischen Juister Bahnhof?

Nichts Gutes. Der Abriss konn­te zwar ver­hin­dert wer­den, die Ver­schan­de­lung des Bau­werks ging aber im März 2021 wei­ter: Der Bahn­hofs­platz wur­de durch teils nicht geneh­mig­te Umbau­mass­nah­men völ­lig ver­än­dert. Viel unsen­si­bler hät­te man nicht umge­hen kön­nen mit die­sem wich­ti­gen Juis­ter Wahrzeichen.

Vie­les bleibt unklar, denn die Ver­ant­wort­li­chen haben stets in Hin­ter­zim­mern gear­bei­tet — und machen das auch wei­ter­hin. Eine ernst­haf­te Öffent­lich­keits­ar­beit fand und fin­det nicht statt.

Die neue Gas­tro­no­mie — gegen die grund­sätz­lich nie­mand etwas hat — schafft sich Raum. Dafür wur­de die his­to­ri­sche Mau­er auf­ge­schnit­ten und um meh­re­re Meter erhöht. Die einst­mals freie Sicht für alle, die Wei­te, wur­de Geschäfts­in­ter­es­sen Ein­zel­ner geop­fert. Die Gemein­de schaut nicht nur taten­los zu, sie unter­stützt das Vorgehen.

Wir ver­fol­gen die trau­ri­ge Ent­wick­lung seit August 2018 auf dem spe­zi­el­len Web­auf­tritt juis​ter​-bahn​hof​.de. Direkt zu den aktu­el­len Details kom­men Sie über die­sen Link: „Was wird aus dem Bahn­hof?“.

Juister Bahnhof: illegale Umbauarbeiten

Umbau­mass­nah­men ohne Geneh­mi­gung im März 2021

… der ehemaligen Gaststätte Schwarze Katze in Frankfurt-Niederrad?

Die schlech­ten Nach­rich­ten kamen im Okto­ber 2020: Das his­to­ri­sche Haus in Frank­furt-Nie­der­rad wur­de mitt­ler­wei­le abge­ris­sen. Auf der Peti­ti­ons­sei­te war dazu zu lesen:

Das Bau­amt hat den sofor­ti­gen Voll­zug des Abris­ses ange­ord­net, unab­hän­gig von der aus­ste­hen­den Anhö­rung, und zusätz­lich den Neu­bau geneh­migt, ohne auf das Ein­spruchs­recht des Nach­barn einzugehen.

Es ist ein wei­te­rer trau­ri­ger Fall, in dem pri­va­te wirt­schaft­li­che Inter­es­sen den Denk­mal­schutz offen­bar pro­blem­los aus­he­beln konnten.

Schau­en Sie sich den Ein­trag mit vie­len Details an.

Frankfurt-Niederrad, Kelsterbacher Straße 28

Gibt’s nicht mehr: Eines der ältes­ten Häu­ser in Frank­furt Niederrad

Stellwerk-Projekt

Neues Projekt: Stellwerke

Eine kaum beach­te­te Spe­zi­es in unse­rer Bau­land­schaft sind Stell­wer­ke. Es gibt wun­der­schö­ne Exem­pla­re aus einer Zeit, als beim Bau­en offen­bar nicht nur auf Zweck­mäs­sig­keit geach­tet wur­de. Wir wol­len ver­su­chen, mehr über die­se Stell­wer­ke herauszufinden.

Da es sich um eine bun­des­wei­te Auf­ga­be han­delt, sind wir auf eine Com­mu­ni­ty ange­wie­sen, die an die­sem Pro­jekt teil­neh­men möch­te. Unser Ansatz ist inter­net-basiert: Wir wer­den Öffent­lich­keits­ar­beit vor allem in den sozia­len Medi­en leis­ten. Wir sind gespannt, ob das klap­pen wird.

[zum Stell­werk-Pro­jekt]